Fachkonferenz des Bundesverkehrsministeriums zur Entwicklung der Wasserstraßen und der Schifffahrt

Auch ohne Kohle, Erz und Mineralöl: Gute Perspektiven für die Binnenschifffahrt!

(c) Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)

Gut für viele Güter: Wachstumsfelder in der Binnenschifffahrt sind Agrarrohstoffe, chemische Erzeugnisse, Steine und Erden, Metalle und Metallerzeugnisse, Sekundärstoffe und Abfälle sowie Nahrungs- und Genussmittel. Containertransporte auf dem Wasser werden bis zum Jahr 2040 weiter zunehmen.

Die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellte Verkehrsprognose 2040 soll eine Einschätzung zur Entwicklung des Güter- und Personenverkehrs in den kommenden 15 Jahren geben. Für die Güterbinnenschifffahrt sehen die Prognostiker Veränderungen im Ladungsgut voraus. Massengüter wie Kohle, Erz oder Mineralölprodukte, die über viele Jahre das „Brot-und-Butter“-Geschäft der Schifffahrt waren, werden wegen der Abkehr von fossilen Brennstoffen tendenziell abnehmen. Das führt aber nicht zur Bedeutungslosigkeit dieses Verkehrsträgers, im Gegenteil.

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